Pressestimmen

Aufbruchstimmung

Männerchor Frohsinn jetzt auch mit Frauen-Power.

102 Jahre alt, seit 47 Jahren ununterbrochen qualifiziert als Meisterchor in NRW - und nun zugleich auch ganz vorn bei denen, die Neues wagen: Das ist der Männerchor Frohsinn 1909 Gelsenkirchen.

In dem Verein mit Wurzeln in Horst und Mitgliedern auch in Gladbeck (auch in GE-Buer, Gelsenkirchen, Bottrop u.a.) ist Aufbruchstimmung zu spüren: Frauen-Power eröffnet völlig neue Möglichkeiten, schafft aber auch neue Herausforderungen.

Link zum gekürzten Text von DerWesten, 13.09.2011


Viertes Festkonzert im Jubiläumsjahr 2009

Bild vom Konzert 2009_11 MC Frohsinn
Herbstkonzert 2009 in der Waldorfschule Gladbeck
Foto: Herbert Schruff

Es war das letzte Festkonzert im Jubiläumsjahr des Männerchors Frohsinn, am Sonntag in der Aula der Waldorfschule Gladbeck. Und in diesem musikalischen Highlight hatten sich die Sänger ganz der Romantik verschrieben. Als Gast konnte der Chor um Leiter Carsten Böckmann die Sopranistin Annina Joly aus Mönchengladbach gewinnen.

Geboten wurden Stücke aus der Zeit der Romantik und auch romantisches Liedgut. Die Mitglieder des Meisterchors beeindruckten zu jeder Zeit mit ihrer Stimmbeherrschung und ihrem Ausdruck. Den Auftakt bildete „Das Lied” von Ludwig Spohr, aus dessen Zeilen auch das Motto des Abends, „Wie ein stolzer Adler schwingt sich auf das Lied”, entnommen worden war. Ein erster Höhepunkt war gleich das zweite Lied des Abends, „In den Bergen im Licht” von Wilhelm Peterson-Berger, eine musikalische Liebeserklärung an die Berge. Die Sänger interpretierten das Stück gekonnt und überzeugten mit diesem romantischen Lied.

Auch einer der Meisterkomponisten, wenn es um deutsches Liedgut geht, war vertreten. So sang der Männerchor „Die Nacht” von Franz Schubert a-cappella weich und pointiert. Vor allem im zweiten Teil des Konzertes mischten sich aber auch sehr moderne Stücke dazwischen. So erfreute der Chor in der kleinen Gruppe mit dem wundervollen Titel „She” aus dem Film „Notting Hill”, geschrieben von Charles Aznavour.

In der Mitte beider Konzertteile kam die Solistin Annina Joly zum Einsatz. Die klassische Sängerin bot mit „Die letzte Rose”, gesungen mit klarer Stimme und viel Ausdruck, und „Ganz Paris träumt von der Liebe” Opernarien und Musical-Hits und rundete damit das ohnehin hochwertige Konzert ab.

Link zum Originaltitel auf der Website DerWesten, 16.11.2009, Kira Schmidt


Interview Männerchor Frohsinn mit Mario Stork von der WAZ im Jubiläumsjahr 2009

WAZ-Bild vom Konzert 2010_11 MC Frohsinn

„100 Jahre und kein bisschen leise” - ein passendes Motto hat sich der Männerchor Frohsinn 1909 Gelsenkirchen e.V. zum großen Jubiläumsjahr gegeben. Mit geballter Stimmkraft geht das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Ensemble in sein zweites Jahrhundert.

„Wir haben viel Spaß bei den Proben", erzählt Vorstandsmitglied Markus Buschkühler. „Das Schöne an unserem Chor ist, dass alle an einem Strang ziehen, die älteren Mitglieder immer noch denselben Biss haben wie die Jungen." Buschkühler weiß, wovon er spricht: Sein Vater Ulrich war 14 Jahre lang Vorsitzender des Chores und ist immer noch aktiv, ebenso wie Bruder Peter. Der aktuelle Vorsitzende Guido Konze erklärt: „Die meisten kommen durch familiäre oder freundschaftliche Kontakte zu uns. Deshalb herrscht auch innerhalb des Chores eine besondere Atmosphäre, bei der sich viele Sänger auch außerhalb der Proben privat treffen."

45 aktive Mitglieder zählt der Verein derzeit. Die meisten kommen aus Gelsenkirchen und Gladbeck, es gibt aber auch Sänger, die jeden Freitag aus Essen, Datteln oder Meerbusch zu den Proben anreisen. Bei der kürzlichen Jubiläumsfeier zum 100. Geburtstag wurde (neben Heribert Wolf für 25 Jahre Mitgliedschaft) auch Fred Kollner geehrt. Er trat dem Frohsinn vor 60 (!) Jahren bei, wohnt mittlerweile am Bodensee, macht aber nach wie vor jedes Konzert mit. „Er lässt sich die Noten nach Hause schicken und kommt dann extra für die Auftritte nach Gelsenkirchen.”

Ausdauer, Disziplin und Zusammenhalt - das sind wohl auch Zutaten des Geheimrezepts, mit dem der Chor unter Leitung von Carsten Böckmann erfolgreich ist. Erst 2008 verteidigte der Frohsinn abermals den Titel „Meisterchor”. Böckmann berichtet: „Dafür reichen natürlich die wöchentlichen Proben nicht aus, wir haben damals ein halbes Jahr intensiv gearbeitet.” Markus Buschkühler gesteht: „Ein solches Projekt ist auch eine Zerreißprobe für den Chor, weil es sehr anstrengend ist und jeder Einzelne mitziehen muss.”

Ein weiteres Erfolgsgeheimnis ist das bunt gemischte Repertoire aus weltlicher und geistlicher Musik. „Von Gospel, Rock und Pop über Oper bis zu typischer Männerchorliteratur aus Klassik und Volkslied ist alles dabei”, zählt Carsten Böckmann auf. Damit versucht der Frohsinn, gegen das Männerchor-Klischee anzugehen: „Manches, was in diesem Bereich geboten wird, ist zugegebenermaßen gräuslich”, gesteht Ulrich Buschkühler. „Aber unsere Chorleiter haben immer auf Qualität in Repertoire und Umsetzung geachtet.”

Wie alle Chöre macht sich auch der Frohsinn Gedanken über die Zukunft. „Es ist schwer, junge Leute zu gewinnen, weil sich das Freizeitverhalten grundlegend geändert hat”, weiß Buschkühler. „Der Vorstand beabsichtigt aber, bald einen jungen, gemischten Chor zu gründen, zunächst für einzelne Projekte”, verrät Guido Konze.

Nach einem strammen Jubiläumsjahr, das mit einem Konzert in der Gladbecker Waldorf-Schule am 15. November seinen Abschluss findet, plant der Männerchor schon voraus: 2010 ist der Frohsinn beim „Day Of Song” in der Veltins Arena dabei.

Link zum Originaltitel auf der Website DerWesten, 23.09.2009, Mario Stork


Jubiläumsjahr beginnt mit Konzert

Männerchor Frohsinn holt Trompeter nach Horst

In diesem Jahr begeht der Männerchor Frohsinn 1909 Gelsenkirchen sein 100-jähriges Bestehen. In seinem Jubiläumsjahr plant der Chor mehrere Veranstaltungen und Konzerte.

Das erste Konzert findet an diesem Sonntag, 25. Januar, um 16 Uhr in der St. Hippolytus-Kirche in Horst statt. Der Einlass ist ab 15.30 Uhr, und der Eintrittspreis beträgt acht Euro (ermäßigt sechs).

Neben den vom Chor vorgetragenen Stücken, die von frühbarocken Komponisten wie Hans Leo Hassler über große italienische Komponisten wie Gioacchino Rossini bis hin zu modernen Chorkomponisten wie Otto Groll reichen, wird das Programm durch Rezitationen von Matthias Brenner sowie durch Chorleiter Carsten Böckmann an der Orgel ergänzt. Als Gast konnte man den Trompeter Ingo Jülicher gewinnen.

Link zum Originaltitel auf der Website DerWesten, Gelsenkirchen-Buer, 23.01.2009, Christian Scholz


Zum neunten Mal Titel eines Meisterchores

Deutschlandradio Kultur stellt am Freitag den Männerchor „Frohsinn” aus Horst vor. Der feiert im kommenden Jahr das 100-jährige Bestehen – und braucht junge Stimmen und frische Ideen

Der Männerchor „Frohsinn” aus Horst wird am Freitag, 12. Dezember, um 10.50 Uhr auf dem Sendeplatz „Profil“ im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur einem bundesweiten Publikum präsentiert. Die Sendung ist Teil der Reihe „Chor der Woche“, in der jeden Freitag in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände Laienchöre aus Deutschland vorgestellt werden.

Weltkriege, Fernsehauftritte, große Konzerte, Meisterprüfungen und immer wieder bewegende Momente – der „Männerchor Frohsinn“ aus Horst hat schon vieles erlebt. Im kommenden Jahr feiert er sein 100-jähriges Bestehen, auch wenn aus den Gründungsjahren des damals noch „MGV Frohsinn Horst“ nicht mehr allzu viel bekannt ist. Bei einer so langen Tradition ist jedoch klar: Die rund fünfzig Chormitglieder haben nicht nur beim Singen einen langen Atem bewiesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand für die Sänger von damals fest, dass sie mehr sein wollten als nur ein Gesangsverein unter vielen. Seit den 60er Jahren nimmt „Frohsinn“ regelmäßig an Leistungssingwettbewerben teil. Zuletzt stellten sich die Mitglieder 2008 der Gesangsprüfung des Chorverbandes Nordrhein-Westfalen und gewannen damit zum neunten Mal den Titel des Meisterchors im Sängerverbund NRW.

Doch bei allem meisterlichen Können und den damit verbundenen hohen Ansprüchen kommen das Gefühl und die Freude am Singen niemals zu kurz. „Wir versuchen, neben der ernsten Literatur, die wir in unseren Konzerten immer wieder im Programm haben, dieses Heitere, dieses Fröhliche zu vermitteln“, sagt der Chorvorsitzende Guido Konze. Dabei gilt es vor allem, auch den Chornachwuchs im Auge zu behalten. Denn jeder Meisterchor braucht junge Stimmen und frische Ideen. Der Einstieg bei „Frohsinn“ ist deshalb mehr als leicht. „Es gibt kein Vorsingen und keine Aufnahmeprüfung“, beruhigt Kantor Carsten Böckmann, mit 36 Jahren einer der Jüngsten im Ensemble. „Wer gerne mitsingen möchte, kann einfach zu den Proben kommen. Da wird sich dann zeigen, ob's klappt oder nicht.“

Deutschlandradio Kultur wird in Gelsenkirchen auf UKW 89,3 MHz ausgestrahlt.

Link zum Originaltitel auf der Website DerWesten, Gelsenkirchen-Buer, 10.12.2008, Christian Scholz


"Chor der Woche": Männerchor Frohsinn im Radio

Am Freitag, 12. Dezember, wird um 10.50 Uhr der Männerchor „Frohsinn” auf dem Sendeplatz „Profil” im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur einem bundesweiten Publikum präsentiert.

Die Sendung ist Teil der Reihe „Chor der Woche”, in der jeden Freitag eine Bandbreite deutscher Laienchöre vorgestellt wird.

Der Männerchor „Frohsinn” feiert im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat er Weltkriege, Fernsehauftritte, große Konzerte und Meisterprüfungen erlebt. Bei so einer langen Tradition wollte der Chor mehr sein als nur einer von vielen und nahm deshalb seit den 1960er Jahren regelmäßig an Leistungssingwettbewerben teil, zuletzt bei der Gesangsprüfung des Chorverbandes Nordrhein-Westfalen, wo die Sänger zum neunten Mal den Titel des Meisterchors im Sängerverbund NRW holten. Doch auch jeder Meisterchor braucht junge Stimmen und frische Ideen: „Es gibt kein Vorsingen und keine Aufnahmeprüfung”, betont Kantor Carsten Böckmann, der mit 36 Jahren zu den Jüngsten des Ensembles zählt. „Wer gerne mitsingen möchte, kann einfach zu den Proben kommen.”

Die Sendung über den Männerchor „Frohsinn” ist in Gelsenkirchen auf UKW 89,3 MHz zu empfangen.

Link zum Originaltitel auf der Website DerWesten, Gelsenkirchen, 10.12.2008, red


Besinnlich, andächtig, beschwingt: MGV Frohsinn

Konzert in der Horster Kirche St. Hippolytus. Einen Hauch von Besinnlichkeit brachte der Männerchor Frohsinn Gelsenkirchen mit seinem Gesang beim geistlichen Konzert in die St. Hippolytus-Kirche in Horst. ...

... Die Männer präsentierten unter der Leitung von Kantor Carsten Böckmann ein musikalisches Potpourri, das von Bach über Händel bis hin zu Beethoven reichte. Andächtig, teils mit geschlossenen Augen, lauschten die über 100 Zuhörer den ruhigen und leisen, aber auch beschwingten und fröhlichen Melodien. "Wir sollen die Stille und das Heilige nicht nur in der Weihnachts-Nacht entdecken", sagte Matthias Brenner vom Männerchor. So boten die ruhigen Stücke wie Dona nobis pacem, was so viel heißt wie Gib uns deinen Frieden, eine Zeit der Stille und des Nachdenkens. Die Sänger sorgten mit ihren harmonischen Stimmen dafür, dass das Konzert zu einem musikalischen Ohrenschmaus wurde. Kantor Carsten Böckmann spickte das Konzert mit Darbietungen an der Orgel. Dazu gehörte unter anderem die beschwingte Pastorella BMV 590 von Johann Sebastian Bach. Auch der Chor machte seinem Namen "Frohsinn" alle Ehre, indem er mit dem flotten Stück Solennelle de Sainte für musikalische Fröhlichkeit und gute Laune in der Kirche sorgte.

dys

Link zum Originaltitel auf der Website DerWesten, Gelsenkirchen-Buer, 15.01.2008, WAZ

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